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ForschungszulageCheck

Quellen: FZulG, BSFZ, BMF

Kostenlose Ersteinschätzung
Beratung vs. selbst beantragen

Beratung vs. selbst beantragen: Wer die Forschungszulage einreichen darf

Die Forschungszulage lässt sich ohne Berater beantragen, einen Beraterzwang gibt es nicht, und das staatliche Verfahren ist derzeit gebührenfrei (BMF-Schreiben). Das StBerG regelt, wer welchen Schritt übernehmen darf: den steuerlichen Antrag beim Finanzamt nur befugte Personen wie Steuerberater, am technischen BSFZ-Schritt dürfen auch Förderberater mitwirken. Ob und welche Beratung sich lohnt, ist eine Wertfrage ohne neutralen Beleg.

  • kein Beraterzwang
  • Verfahren gebührenfrei
  • StBerG regelt die Rollen
  • neutral, keine Anbieterwertung

Stand:

Thema 1

Selbst beantragen oder Beratung

Kann ich die Forschungszulage selbst beantragen, ohne Berater?

Auch gefragt: Muss ich einen Berater beauftragen? · Geht die Forschungszulage auch in Eigenregie?

Ja. Die Forschungszulage kann ohne Berater beantragt werden; einen Beraterzwang gibt es nicht. Das Verfahren ist zweistufig und wird vom anspruchsberechtigten Unternehmen selbst durchlaufen: Die Bescheinigung wird über das Portal der BSFZ beantragt, der anschließende Antrag auf Forschungszulage beim Finanzamt über das kostenfreie Portal Mein ELSTER (BMF-Schreiben). Ob sich Unterstützung lohnt, hängt vom Aufwand und den internen Kapazitäten ab; eine allgemeingültige Empfehlung gibt es dafür nicht.

  • Quellen
  • BMF-Schreiben zur Forschungszulage
  • Bescheinigungsstelle Forschungszulage (BSFZ), Informationsflyer
  • Geprüft von: Forschungszulage-Check
  • Geprüft am: 27. Juli 2026

Was kostet das Antragsverfahren ohne Berater?

Auch gefragt: Ist die Forschungszulage ohne Berater kostenlos?

Der Antrag auf Forschungszulage ist als staatliches Verfahren derzeit nicht gebührenpflichtig (BMF-Schreiben). Nach dem Gesetz ist die erste Bescheinigung je Wirtschaftsjahr gebührenfrei; erst ab der zweiten Bescheinigung für dasselbe Wirtschaftsjahr können Gebühren erhoben werden (§ 6 FZulG). Davon strikt zu trennen ist ein etwaiges Beraterhonorar: Was eine Beratung kostet, ist keine staatliche Gebühr und lässt sich nicht neutral beziffern; marktübliche Honorarangaben stammen bislang nur von Anbietern selbst.

  • Quellen
  • BMF-Schreiben zur Forschungszulage
  • Forschungszulagengesetz (FZulG), konsolidierte Fassung
  • Geprüft von: Forschungszulage-Check
  • Geprüft am: 27. Juli 2026

Selbst beantragen oder einen Berater nehmen, woran entscheide ich das?

Auch gefragt: Wann lohnt sich ein Förderberater? · Welche Kriterien sprechen für Eigenregie?

Ob Sie die Forschungszulage selbst beantragen oder einen Berater hinzuziehen, hängt vor allem an drei Faktoren: der im Unternehmen verfügbaren Kapazität, der nötigen Geschwindigkeit der Umsetzung und der erwarteten Bewilligungswahrscheinlichkeit. Das Verfahren ist rechtlich ohne Berater möglich und gebührenfrei; der technische Teil für die BSFZ-Bescheinigung darf mit Förderberatern bearbeitet werden, der steuerliche Antrag beim Finanzamt bleibt nach dem StBerG befugten Personen vorbehalten. Wer Kapazität und Erfahrung im Haus hat, kann selbst beantragen; bei knappen Ressourcen oder Unsicherheit über die Förderfähigkeit kann Unterstützung sinnvoll sein.

  • Quellen
  • FUNDED Experteninterview
  • BMF-Schreiben (FZulG)
  • Geprüft von: Forschungszulage-Check
  • Geprüft am: 28. Juli 2026
Thema 2

Wer welchen Schritt übernehmen darf

Kann mein Steuerberater die Forschungszulage übernehmen oder brauche ich einen Spezialisten?

Auch gefragt: Reicht mein normaler Steuerberater?

Das hängt davon ab, welcher Schritt gemeint ist. Den Antrag auf Forschungszulage beim Finanzamt darf nur übernehmen, wer zur Hilfeleistung in Steuersachen befugt ist (§ 2 StBerG), also etwa Ihr Steuerberater. Am vorgelagerten Bescheinigungsverfahren der BSFZ dürfen auch spezialisierte Förderberater mitwirken, weil dieser Schritt keine Hilfeleistung in Steuersachen ist (BMF-Schreiben). Ein normaler Steuerberater kann den steuerlichen Schritt also übernehmen; ob ein Spezialist inhaltlich mehr erreicht, ist eine Wertfrage ohne neutralen Beleg.

  • Quellen
  • BMF-Schreiben zur Forschungszulage
  • Forschungszulagengesetz (FZulG), konsolidierte Fassung
  • Geprüft von: Forschungszulage-Check
  • Geprüft am: 27. Juli 2026

Was unterscheidet technische von steuerlicher Beratung?

Auch gefragt: Was macht ein Förderberater, was ein Steuerberater?

Bei der Forschungszulage folgt der Unterschied den zwei Schritten des Verfahrens. Der erste Schritt ist die technische Beschreibung des Vorhabens für die BSFZ-Bescheinigung; hieran dürfen auch nicht steuerlich befugte Förderberater mitwirken. Der zweite Schritt ist der steuerliche Antrag beim Finanzamt, der nur durch nach dem StBerG befugte Personen erfolgen darf (BMF-Schreiben). Technische und steuerliche Beratung decken also unterschiedliche Teile ab. Ob ein Anbieter die Fördersumme tatsächlich erhöht, ist ein nicht objektiv belegbares Werbeversprechen.

  • Quellen
  • BMF-Schreiben zur Forschungszulage
  • Forschungszulagengesetz (FZulG), konsolidierte Fassung
  • Geprüft von: Forschungszulage-Check
  • Geprüft am: 27. Juli 2026
Thema 3

Beratung auswählen

Woran erkenne ich einen seriösen Forschungszulage-Berater?

Auch gefragt: Wie prüfe ich einen Förderberater?

Bei einem Forschungszulage-Berater ist das aussagekräftigste Kriterium nachweisbare Erfahrung, also belastbare Referenzen aus vergleichbaren Anträgen. Die Befugnis zur Hilfeleistung in Steuersachen nach dem StBerG regelt nur, wer den Antrag beim Finanzamt einreichen darf, und bleibt Steuerberatern vorbehalten (BMF-Schreiben); als Unterscheidungsmerkmal seriöser Anbieter taugt sie kaum, weil sie im Markt Standard ist. Prüfen Sie deshalb vor allem Referenzen sowie die Zahlungs- und Vertragsbedingungen; pauschale Erfolgs- oder Mehrwertversprechen sind kein Qualitätsnachweis.

  • Quellen
  • BMF-Schreiben zur Forschungszulage
  • Geprüft von: Forschungszulage-Check
  • Geprüft am: 27. Juli 2026

Gibt es kostenlose oder öffentliche Beratung zur Forschungszulage?

Auch gefragt: Helfen IHK oder Kammern beim Antrag?

Kostenlose Grundlageninformationen zur Forschungszulage bieten unter anderem Industrie- und Handelskammern sowie die BSFZ selbst; eine individuelle Antragsberatung durch die BSFZ ist jedoch ausdrücklich nicht vorgesehen. Ob Kammern oder landesnahe Stellen auch beim konkreten Antrag unterstützen und nicht nur allgemein informieren, ist aus den amtlichen Quellen nicht eindeutig belegt und hier als offener Punkt geführt. Das Antragsverfahren selbst bleibt in jedem Fall gebührenfrei (§ 6 FZulG).

  • Quellen
  • Bescheinigungsstelle Forschungszulage (BSFZ), Informationsflyer
  • Forschungszulagengesetz (FZulG), konsolidierte Fassung
  • Geprüft von: Forschungszulage-Check
  • Geprüft am: 27. Juli 2026

Was kostet ein Forschungszulage-Berater?

Auch gefragt: Wie rechnen Förderberater ab? · Gibt es ein Erfolgshonorar?

Ein Forschungszulage-Berater arbeitet in der Regel erfolgsbasiert, also mit einem Honorar als Anteil der bewilligten Zulage. Verbreitet sind zusätzlich Retainer-Modelle, etwa ein fixer Betrag in der Größenordnung von 5.000 bis 10.000 Euro zu Beginn oder eine monatliche Service-Gebühr um 200 Euro, die mit dem Erfolgshonorar verrechnet werden oder zusätzlich anfallen kann. Das staatliche Antragsverfahren selbst ist davon unabhängig und derzeit gebührenfrei; ein Beraterhonorar ist eine reine Marktleistung und keine staatliche Gebühr.

  • Quellen
  • FUNDED Experteninterview
  • Geprüft von: Forschungszulage-Check
  • Geprüft am: 28. Juli 2026
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